Premieren 2017/18


Premiere: 3.9.2017

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Premiere: 21.10.2017

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Premiere: 12.11.2017

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Wiederaufnahmen


Anne Frank

 

Theaterstück nach dem Tagebuch der Anne Frank / ab 14 Jahren

Inszenierung: Nora Bussenius

 

»Ich will nicht umsonst gelebt haben.« Anne Frank

 

Amsterdam, 1942: Wegen der Judenverfolgung muss Anne Frank mit ihrer Familie untertauchen. Das Hinterhaus der Prinsengracht 263 ist für sie von nun an überlebensnotwendiges Refugium und bedrückendes Gefängnis zugleich. In dieser Zeit wird ihr Tagebuch zu ihrer besten Freundin. Ihm vertraut sie alles an, was sie erlebt, denkt und fühlt. Sie beschreibt eindringlich ihren Alltag, der geprägt ist von der quälenden Angst, entdeckt zu werden, und erzählt gleichzeitig voller Lebensmut von ihren Träumen für die Zeit nach der Befreiung. Doch ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Die Versorgungslage wird schlechter, die Streitereien zwischen den Untergetauchten nehmen zu und Anne durchlebt mittendrin die ganz normalen Sorgen und Sehnsüchte eines 14-jährigen Mädchens. Das Schreiben ist für sie alles: Zuflucht und Ausdrucksmöglichkeit, Lebensinhalt und berufliches Ziel.

 

1944 wird die Familie ins KZ deportiert. Nur Vater Otto überlebt. Zurück in Amsterdam findet er Annes Tagebuch und beginnt zu lesen. Mit ihm begeben sich auch die Zuschauer auf eine bewegende Reise in Annes Gedankenwelt. 

 

Anne Franks Tagebuch ist Weltliteratur, Zeitdokument und persönliche Lebensgeschichte in einem. Die Aufzeichnungen beeindrucken durch Annes nahezu unerschütterlichen Optimismus, ihre klaren Gedanken zur gesellschaftlichen Situation und den festen Glauben an die Möglichkeit einer besseren Zukunft. Das Junge TdA zeigt »Anne Frank« in einer Fassung für zwei Personen, die sich ganz auf Otto Frank und seine Tochter konzentriert.

 

»›Anne Frank‹ ist großes Schauspiel auf kleiner Bühne. Ein Plädoyer gegen das Vergessen. Ein Plädoyer für die Menschlichkeit.« Volksstimme


Termine

Samstag, 7.10.2017, 19.30 Uhr

Samstag, 14.10.2017, 19.30 Uhr

Freitag, 27.10.2017, 10 Uhr

Freitag, 27.10.2017, 19.30 Uhr

Dienstag, 14.11.2017, 10 Uhr

Freitag, 17.11.2017, 19.30 Uhr

Freitag, 1.12.2017, 19.30 Uhr


LEONCE UND LENA

 

Lustspiel von Georg Büchner / ab 14 Jahren

Inszenierung: Konstantin Moreth

 

»Es grassiert ein entsetzlicher Müßiggang.« Leonce

 

Prinz Leonce vom Königreich Popo langweilt sich. Melancholisch starrt er in die Wolken und hadert mit seinem Leben: Das fortwährende Nichtstun erscheint ihm als entsetzliche Arbeit. Da eröffnet ihm sein Vater, König Peter, dass er ihn mit Prinzessin Lena vom Königreich Pipi zu vermählen gedenke. Den Bund der Ehe mit einer ihm unbekannten Frau einzugehen, ist Leonce nicht willens und flieht. Unterwegs begegnet ihm eine junge Frau. Leonce weiß nicht, dass das Prinzessin Lena ist, die sich ebenfalls auf der Flucht befindet, weil sie sich vor der Heirat mit einem ungeliebten Mann fürchtet. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten. Erst als sie ihre wahren Identitäten aufdecken, müssen sie erkennen, dass sie, ohne es gewusst zu haben, dem Wunsch ihrer Eltern gehorcht haben. 

 

Georg Büchner schrieb »Leonce und Lena« mit 22 Jahren. Indem er sein Stück als Lustspiel betitelte, verbarg er, dass es sich um eine bitterböse Satire auf die Dekadenz des Adels handelte.

 

»Konstantin Moreth ist es gelungen, dieses großartige Schauspiel erfrischend lebendig auf die Bühne des Rangfoyers zu bringen. Seine Inszenierung ist komödiantisch, ohne ins Platt-Alberne abzurutschen. Es ist eine perfekte Mischung aus satirischem Lustspiel und Commedia dell'arte.« Volksstimme


Termine

Donnerstag, 2.11.2017, 10 Uhr

Samstag, 4.11.2017, 19.30 Uhr

Donnerstag, 23.11.2017, 10 Uhr

Freitag, 24.11.2017, 19,30 Uhr

Freitag, 8.12.2017, 19.30 Uhr

Mittwoch, 18.4.2018, 10 Uhr


Die Leiden des jungen Werther

 

nach Johann Wolfgang von Goethe

ab 16 Jahren

Inszenierung: Louis Villinger

 

 »Haben wir unser Herz in unserer Gewalt?« Werther

 

Werther verliebt sich in Lotte – stürmisch und rückhaltlos. Dass Lotte schon Albert versprochen ist, weiß Werther wohl, aber er weiß auch: Lotte ist das perfekteste Geschöpf, das er je erblickt hat, sie ist für ihn »Engel und Heilige« und Sinn des Lebens. Leidenschaftlich schwärmt er für seine Traumfrau und jedes Treffen mit ihr ist für ihn eine Bestätigung ihrer Liebe. Sie feiern das Leben, und die Realität scheint für einen Moment bedeutungslos zu werden, denn auch Lotte ist von Werther fasziniert. Während Albert ihr ein liebevoller, verlässlicher Freund ist, ist Werther impulsiv und aufregend. Dennoch fühlt sie bald, dass ihr Platz an Alberts Seite sein muss. Werther dagegen verstrickt sich immer tiefer in die Illusion einer gemeinsamen Zukunft. Der Gedanke, sie aufgeben zu müssen, bringt ihn zur Verzweiflung. Dann heiratet Lotte Albert und Werther besorgt sich eine Pistole … 

 

Werther ist eine Figur voller Widersprüche – hingebungsvoll und leidenschaftlich einerseits, von Selbstzweifeln zerfressen, maßlos und egoistisch andererseits. Was ist es, das ihn umtreibt? Kompromisslose Liebe? Überschwängliche Lebenslust? Oder eine narzisstische Krise? Durch den Einsatz von Live-Musik bringt die Inszenierung dem Zuschauer Werthers Gefühlswelt auf beeindruckende Weise nahe. 

 

»Ein verliebter, alberner, zorniger, verzweifelter Werther, der seine Gefühle mittels Musik ausdrückt.« Volksstimme

 

Die Inszenierung wurde in der Spielzeit 2014/15 mit dem Regiepreis des Fördervereins ausgezeichnet. Wegen der großen Nachfrage wird die bei Schülern und Erwachsenen gleichermaßen beliebte Produktion in der Spielzeit 2017/18 erneut in den Spielplan aufgenommen. 


Termine

Samstag, 16.12.2017, 19.30 Uhr

Donnerstag, 18.1.2018, 10 Uhr

Sonntag, 4.2.2018, 18 Uhr

Freitag, 27.4.2018, 19.30 Uhr