Produktionen der Spielclubs der Bürgerbühne am TdA in der Spielzeit 2016/17

Wie im Himmel

 

Schauspiel mit Musik nach dem gleichnamigen Film

von Kay Pollak, Deutsch von Jana Hallberg

Eine Gemeinschaftsproduktion der Junggebliebenen Altmärker, der Minimärker und des Theaterchors

Leitung: Robert Grzywotz

 

Wegen des großen Erfolgs in der Spielzeit 2015/16 wurde im Herbst 2016 die Produktion „Wie im Himmel“ erneut in den Spielplan aufgenommen. Erzählt wird die Geschichte des weltweit gefeierten Dirigenten Daniel Dareus, der bislang nur für seine Karriere gelebt hat. Erst ein schwerer Zusammenbruch zwingt ihn zum Umdenken. Er zieht sich in das abgeschiedene Dorf seiner Kindheit zurück und übernimmt dort die Leitung des örtlichen Kirchenchors. Seine unkonventionellen Arbeitsmethoden stellen nicht nur die Chormitglieder vor neue Herausforderungen, auch Daniel lernt durch die Begegnung mit den Menschen viel über sich selbst. Doch die intensive Arbeit mit dem Chor erweckt nicht nur Begeisterung und Lebensfreude, sondern bringt auch lange verdrängte Konflikte zum Vorschein … Eine große Hommage an die Kraft der Musik!


Alle Jahre wieder?!

 

Weihnachtliches gespielt, gelesen und gesungen

Eine Gemeinschaftsproduktion der Junggebliebenen Altmärker und des Theaterchors

Leitung: Robert Grzywotz

 

Das Weihnachtsprogramm des TdA ist inzwischen zu einer liebgewonnenen Tradition geworden und gehört einfach zur Vorweihnachtszeit dazu! In der Spielzeit 2016/17 gestalteten die Junggebliebenen Altmärker und der Theaterchor gemeinsam das Programm. Persönliche Weihnachtsgeschichten – nachdenkenswerte und besinnliche, hoffnungsvolle und heitere –  der langjährigen Amateurspieler des TdA kamen dabei ebenso zu Gehör wie beliebte Weihnachtsgedichte und –geschichten bekannter Autoren sowie berühmte Weihnachtslieder.


Ritter Roland

 

Open-Air-Theaterspektakel nach dem Rolandslied

Szenario von Cordula Jung, Aud Merkel und Robert Grzywotz

Dialoge und Liedtexte von Aud Merkel

Musik von Jakob Brenner, neue Musikeinlagen von Andreas Dziuk

Musikalische Leitung: Andreas Dziuk

Inszenierung: Cordula Jung

 

Im Juni 2017 erlebte das Spektakel Ritter Roland nach der Uraufführung im Sommer 2014 eine erfolgreiche Wiederaufnahme. Schauspielensemble, Theaterchor und Die Junggebliebenen Altmärker standen dabei wieder gemeinsam mit weiteren Bürgern und Mitwirkenden aus verschiedenen Stendaler Vereinen auf der Bühne. Frei nach Motiven aus dem mittelalterlichen Rolandslied erzählt das Stück von den Abenteuern, die Ritter Roland, immer begleitet von seinem Knappen Oliver und dem allzeit zu Scherzen aufgelegten Gaukler Till Eulenspiegel, bestehen muss, um die schöne Kunigunde von Stendal zur Frau zu bekommen. Viel Musik und Gesang, Tanz und eine phantasievolle Ausstattung sorgten bei fünf ausverkauften Vorstellungen für beste Unterhaltung auf dem Hinterhof des TdA!


GlückWunsch

 

Eine Produktion des Clubs der Andersbegabten, Kooperationsprojekt des TdA mit der Chausseehaus gGmbH

Leitung: Louis Villinger, Dina Wälter

 

Seit langer Zeit streben die Menschen danach, ihre Wünsche erfüllen und ein glückliches Leben führen zu können. Doch was ist es eigentlich, das uns wirklich glücklich macht? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Mitglieder des Clubs der Andersbegabten in ihrem Stück »GlückWunsch«. Gemeinsam begaben sich die Spieler auf eine turbulente Reise, auf der sie Freude und Trauer, Mitleid und Leid, Hoffnung und Verlust begegneten. Alle Szenen waren wie immer mitten aus dem Leben gegriffen und erzählten von ganz persönlichen Eindrücken und Erlebnissen. Unterdrückung, Krankheit und der Drang nach Selbstbestimmung wurden genauso angesprochen wie die Sehnsucht nach Familie, Freiheit und einer sorglosen Zukunft. Innerhalb eines Jahres ist so eine bunte Szenencollage entstanden, in deren Fokus große Emotionen und das echte Leben standen.


 

Der Club der Andersbegabten ist ein Kooperationsprojekt 

des TdA mit der Chausseehaus gGmbH.



Produktionen der Spielclubs der Bürgerbühne am TdA in der Spielzeit 2015/16

Wie im Himmel

 

Schauspiel mit Musik nach dem gleichnamigen Film

von Kay Pollak, Deutsch von Jana Hallberg  

Eine Gemeinschaftsproduktion der Junggebliebenen Altmärker,

der Minimärker und des

Theaterchors der Altmark

Leitung: Robert Grzywotz

 

Der Dirigent Daniel Dareus, ein weltweit bekannter und gefeierter Star, hat bislang nur für seine Karriere gelebt und sich dabei rigoros verausgabt. Ein plötzlicher schwerer Zusammenbruch zwingt ihn zum Innehalten. Von heute auf morgen sagt er alle beruflichen Verpflichtungen ab und zieht sich in die Abgeschiedenheit des Dorfs seiner Kindheit zurück. Doch die gesuchte Einkehr ist nicht von langer Dauer: Man drängt ihn, die Leitung des angestaubten Kirchenchores zu übernehmen. Widerwillig zunächst, bald aber mit wachsendem Engagement widmet sich der einstige Karrierist seiner neuen Aufgabe. Doch seine unkonventionelle Arbeitsmethode stellt nicht nur den Chor, sondern das gesamte Dorf vor eine Herausforderung. Während die Chormitglieder von dem neuen Schwung begeistert sind, schlagen Daniel im Ort scharfe Skepsis, teils sogar offene Feindschaft entgegen: Der neue Chorleiter wird zu einem Katalysator für alte Sehnsüchte und lange schwelende Konflikte. 

 

Das TdA zeigte diese große Hommage an die Kraft der Musik als eine Gemeinschaftsproduktion der Junggebliebenen Altmärker, des Theaterchors der Altmark und der Minimärker.

 

„Das Premierenpublikum ließ beim Schlussapplaus die Hinterbühne des Großen Hauses beben. „Wie im Himmel“ begeisterte durch gekonntes Laienspiel und mit schöner Musik. (Volksstimme)

„Das Spielerkollektiv wuchs in der Inszenierung förmlich über sich hinaus.“ (Altmark Zeitung)


BeziehungsWeise

 

Eine Produktion des Clubs der Andersbegabten

Ein Kooperationsprojekt des TdA mit der Chausseehaus gGmbH

Leitung: Louis Villinger, Johanna Becker

 

Wie sagen wir jemandem, dass wir ihn mögen? Wie fühlt sich Liebe an – und wie Verliebtsein? Welche unterschiedlichen Arten von Liebe gibt es? Wann tut Liebe weh? Warum kann Liebe traurig machen? Welche Rolle spielen Sex und Zärtlichkeit? Was zählt in einer Partnerschaft? Mit diesen Fragen hat sich der Club der Andersbegabten ein Jahr lang beschäftigt und eine Szenencollage entwickelt, in der Text, Musik und Bewegung miteinander kombiniert wurden.


 

Der Club der Andersbegabten ist ein Kooperationsprojekt 

des TdA mit der Chausseehaus gGmbH.


Arche 2.0

 

Eine Produktion des Clubs der Experten der Altmark

Leitung: David Lenard

 

Das TdA ist seit 2015 Kooperationspartner im Bundesmodellprojekt „Dehnungsfuge – auf dem Lande alles dicht?“, das in Zusammenarbeit mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ die Absicht verfolgt, die Demokratisierung im ländlichen Raum zu stärken. Ziel dieses auf fünf Jahre angelegten Projekts ist es, leerstehende Gebäude mit Kultur, Kunst und Bildung zu füllen. 

 

Im Rahmen dieses Projekts beschäftigt sich das TdA schwerpunktmäßig mit der Situation von Geflüchteten im Landkreis Stendal und dem Thema Integration. In der Spielzeit 2015/16 hat es zahlreiche gemeinsame Aktionen aller Kooperationspartner zur Stärkung der Willkommenskultur mitinitiiert. So haben im „Club der Experten der Altmark“ seit Januar 2016 jugendliche Flüchtlinge gemeinsam gearbeitet, gelernt und künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Zukunftsvisionen entwickelt. Unter dem Titel „Arche 2.0“ sind erste Bausteine performativer Kunst entstanden, die in den nächsten vier Jahren in die Idee eines „Grandhotel Altmark“ einmünden sollen: ein leerstehendes Gebäude in Stendal als Arche des Miteinanders von Zugewanderten und Alteingesessenen mit Leben, Kunst und Kultur zu füllen.

 

Zum Abschluss des ersten Projektjahres wurden im Mai 2016 die Ergebnisse in der zweiteiligen Performance „Arche 2.0“ präsentiert. Im ersten Teil stellten sich die Teilnehmer vor und erzählten anhand des von ihnen selbst gebauten Modells des „Grandhotel Altmark“ von ihren Träumen und Plänen für eine gemeinsame Zukunft in Deutschland; darüber hinaus wurden dem Publikum die Idee und die Konzeption des Gebäudes vorgestellt. Der zweite Teil, der als Begegnungscafé konzipiert war, gab den Besuchern die Gelegenheit, mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen und eine Ausstellung zum Arbeitsprozess zu besuchen.

 

„Das Grandhotel Altmark ist ein Ort, an welchem Werte wie Freiheit und Solidarität gelebt werden, wo Hilfe zur Selbsthilfe stattfindet.“ (David Lenard)




Produktionen der Spielclubs der Bürgerbühne am TdA in der Spielzeit 2014/15

Sein oder Nichtsein

 

Komödie von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch

Eine Produktion der Junggebliebenen Altmärker

 

Basierend auf dem Film von Ernst Lubitsch steht auch im Theaterstück von Nick Whitby das Schauspielerpaar Josef und Maria Tura mit ihrem Ensemble kurz vor einer Premiere am Warschauer Polski Theater. Doch die geplante Nazi-Satire wird auf Grund des Kriegsbeginns 1939 verboten und das Theater geschlossen. Die Schauspieler haben zwar ihre Arbeit verloren, aber nicht die Fähigkeit in andere Rollen zu schlüpfen. So kommen sie auf eine geniale Idee. Sie helfen, einen feindlichen Spion zu entlarven und verwandeln das Theater kurzerhand in ein Gestapohauptquartier.

 

»Es ist wieder einmal kaum zu glauben, was die „Junggebliebenen Altmärker“ unter der Leitung von Robert Grzywotz zustande gebracht haben. Die 14 Darsteller sind wunderbar in ihren Rollen. Stellvertretend genannt seien hier die zwei Hauptrollen: Petra Drescher als Maria Tura und Hannes Rühlmann als Josef Tura. Ganz große Leistungen!« Altmark Zeitung


Let The Sun Shine 2

 

Chorkonzert

Eine Produktion des Theaterchors der Altmark

und des Hochschulchors Stendal

 

Gemeinsam mit dem Stendaler Hochschulchor lud der Theaterchor der Altmark in der Spielzeit 2014/15 zu zwei Konzerten mit Chormusik aus Musical und Film ein.

 

Theaterpädagoge Robert Grzywotz leitet seit vielen Jahren den in die Musiktheaterproduktionen eingebundenen Theaterchor und seit letztem Herbst auch den Hochschulchor. Nun gab es erstmals ein gemeinsames Konzert. Unter dem Titel „Let The Sun Shine 2“ wurden Chorstücke aus bekannten Musicals präsentiert. Robert Grzywotz meint: „Es gibt so viele schöne Chöre in den Musicals, die oft nur im Hintergrund stehen. Wir können nun schon ein ganzes zweites Konzert damit füllen. Die Zuhörer werden staunen, wie reich dieser musikalische Schatz ist“.

 

Ausgewählt hatte der Chorleiter Stücke aus Musicals wie Anatevka, Hair, Cats, Chicago, Phantom der Oper, West Side Story, Tanz der Vampire und anderen beliebten Musicals. Robert Grzywotz leitete und moderierte das Konzert. Am Klavier wurden die beiden Chöre von Haesung Lee von der Musik- und Kunstschule Stendal begleitet.

 

»Lang anhaltender Beifall belohnte die Mühen der aufwendigen Probenarbeit und eine rhythmische Zugabe erfreute nochmals die Besucher, die einen harmonisch klangreichen Stendaler Musicalchorabend erlebt hatten.« Stendaler Volksstimme


FamilienBande

 

Eine Produktion des Clubs der Andersbegabten

Ein Kooperationsprojekt des

TdA mit der Chausseehaus gGmbH

 

Schulstress, Streit unter Ehepartnern und Teenager, die zu lange das Bad belegen...Szenen aus dem Familienalltag, die so oder so ähnlich wohl jeder schon einmal erlebt hat. Unter der Leitung von Louis Villinger entwickelte der Club der Andersbegabten in der Spielzeit 2014/15 ein Stück, in dem jeder Teilnehmer, ausgehend von eigenen Erlebnissen und individuellen Stärken, seine Vision von Familie einbringen konnte. Dabei wird es mal laut, mal dramatisch, aber auch absurd und lustig.

 

»Der „Club der Andersbegabten“ hat am Mittwochabend im gut besuchten Rangfoyer des Theaters in rund 45 Minuten wieder einmal gezeigt, was er kann. Das Publikum bedankte sich bei den Darstellern Christopher Arendt, Steffi Feigert, Maik Frisch, Marlen Gede, Gina Gernoth, Conny Griesbach, Lena Krüger, Kai Matthes, Michaela Maxi Schulz und Bettina Wiesel mit tosendem Applaus.« Stendaler Volksstimme


 

Der Club der Andersbegabten ist ein Kooperationsprojekt 

des TdA mit der Chausseehaus gGmbH.


Super, Family!

 

Eine Produktion des Clubs der naiven Entdecker

 

Die sieben Mitglieder des Spielclubs haben sich in der Spielzeit 2014/15 ihre eigenen Gedanken zum Spielzeitmotto „Familien“ gemacht: Wer gehört alles zu einer Familie? Was macht sie aus? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es? In der Stückentwicklung entstand unter Anleitung von Louis Villinger eine abwechslungsreiche Collage aus kurzen fantasievollen Szenen und filmischen Sequenzen. Dabei brachten die Kinder sowohl wahre Erlebnisse aus ihrem Alltag als auch erfundene Familiengeschichten auf die Bühne.

 

Die meisten Spieler kamen im „Club der naiven Entdecker“ zum ersten Mal mit Theater in Kontakt. Entsprechend ging es in diesem Club neben der Entwicklung des eigenen Stücks auch darum, das Medium Theater kennenzulernen. Die Teilnehmer haben Theaterführungen und Vorstellungen des Jungen TdA besucht, Schauspieler und Regisseure getroffen und erlebt, wie Theaterspielen die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten und Kompetenzen stärken kann. Vor allem aber haben sie eines gelernt: Theater macht (meistens) Spaß!  

 

»Die jungen Darsteller hatten sichtlich Spaß, genau wie die Zuschauer. Und wer gehört nun eigentlich alles zur Familie? Laut den „Entdeckern“ ist Familie ein großer Kreis. Zu der Familie gehören Eltern, Großeltern, Geschwister, Tanten und Onkel, bis hin zu den Freunden und Haustieren! Die Jugendlichen sehen sich als Teil einer großen Gemeinschaft. Das ist schön. Und: Gut gemacht!« Stendaler Volksstimme


Traumfrauen – und ich werde den Kopf nicht hängen lassen

 

Eine Produktion des Clubs der Experten der Altmark

 

In Kooperation mit dem Jobcenter Stendal startete im September 2014 am Theater der Altmark das Projekt „Traumfrauen – und ich werde den Kopf nicht hängen lassen“. Ziel des Projekts war es, alleinerziehende Langzeitarbeitslose wieder in den Berufsalltag einzugliedern.

 

Parallel dazu begannen sie im Rahmen der Stendaler Bürgerbühne ein eigenes Stück zu entwickeln. In Anlehnung an Ödön von Horvaths „Kasimir und Karoline“ brachten die Traumfrauen und ein Traummann ein Stück auf die Bühne, in dem sie aus ihrem Leben berichteten. So ist eine Szenen-Collage entstanden, in der jede(r) erzählte, wie er in die Lage der Langzeitarbeitslosigkeit gelangt ist und den „Kopf nicht hängen ließ“.

 

»Das Schluss-Defilee in Abendkleidern und im schicken Anzug zeigte schließlich sehr selbstbewusste Frauen und einen ebenso selbstsicheren Mann. Es zeigte also eine Gruppe, die es wert ist in die Arbeitswelt und in die Gesellschaft einbezogen zu werden. - Beifall!« Altmark Zeitung