DON CARLOS

Dramatisches Gedicht von Friedrich Schiller 

Premiere: 2.9.2016 / 19.30 Uhr / Großes Haus

 

»Geben Sie Gedankenfreiheit!« Marquis von Posa

 

König Philipp von Spanien befindet sich in einer Krise. Sein Imperium bröckelt, seine politische Macht schwindet, er selbst fühlt sich erloschen, ausgebrannt. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht. In Carlos, seinem eigenen Sohn, sieht er einen Konkurrenten, dem er nicht nur seit jeher jede Liebe versagt, sondern unlängst auch die Braut ausgespannt hat: Elisabeth von Valois, die Carlos als Gattin versprochen war, hat der König selbst geheiratet und damit zur Stiefmutter des Prinzen gemacht. 

 

Carlos leidet darunter ebenso wie unter der Missachtung durch den Vater in Regierungsdingen. Obwohl einst politisch interessiert, hat er sich aus allen Machtinteressen zurückgezogen. In diese Situation kommt Marquis von Posa, ein Jugendfreund von Carlos. Als glühender Verfechter der Ideale von Freiheit und Aufklärung hat er sich der Befreiung der Niederlande verschrieben, die von König Philipp sklavisch niedergehalten werden. Doch nun hofft Philipp ausgerechnet in Posa einen Vertrauten zu finden …

 

»›Don Carlos‹ erzählt von der Sehnsucht nach Freiheit und wie gleichzeitig die Angst vor der Freiheit der Anderen ein Labyrinth von Machtstrukturen errichten kann.« Boris von Poser


Inszenierung & Besetzung

Inszenierung: Boris von Poser

Bühne: Mark Späth

Kostüme: Gretl Kautzsch

Musik: Benjamin Ulrich

Dramaturgie: Annekatrin Schuch-Greiff

 

Philipp II., König von Spanien: Frank Siebers

Elisabeth von Valois, seine Frau: Linda Lienhard

Don Carlos, Kronprinz: Carsten Faseler

Prinzessin von Eboli: Lea Willkowsky

Herzogin von Olivarez: Angelika Hofstetter

Marquis von Posa: Andreas Müller

Herzog von Alba: Jochen Gehle 

Graf von Lerma: Johannes Fast

Domingo, Beichtvater des Königs: Michael Putschli

Marquisin von Mondecar: Janine Haufe / Anna-Luisa Strauer

Ein Page: Ricardo Friedrich / Taylor-Jerome Giese

Schlagzeuger: Benjamin Ulrich

Ein kleiner Blick in die Inszenierung


Bildergalerie /  Bitte klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern.

Presse

»Eine Konstruktion aus aus dreh- und wendbaren Türen. Sie machen das Eingesperrtsein und die komplizierte Etikette deutlich. Die Schauspieler gelangen nur durch scheinbar unendlich viele Türen ans Ziel.« 5.9.2016, Birgit Tyllack (Volksstimme)

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