FOXFINDER

Schauspiel von Dawn King / Deutsch von Anne Rabe 

Premiere: 15.1.2017 / 18 Uhr / Kleines Haus

 

»Ohne uns Menschen wären die Füchse an der Macht.« William Bloor, Foxfinder

 

Ein Gehöft an einem unbestimmten Ort zu einer unbestimmten Zeit. Hier lebt der Landwirt Samuel mit seiner Frau Judith. Die letzten Monate haben es nicht gut mit ihnen gemeint: Ihr kleiner Sohn ist durch einen Unfall ums Leben gekommen und das schlechte Wetter hat die Ernte zerstört. Grund genug für die Regierung, dem Ehepaar einen Foxfinder ins Haus zu schicken. Denn so viel Unglück kann kein Zufall sein: Der Fuchs ist schuld. Der Fuchs muss den Hof des Paares kontaminiert haben. 

 

Füchse sind der größte Feind des Menschen. Sie haben Einfluss auf das Wetter und auf die Träume der Menschen, sie verderben die Ernte und fressen kleine Kinder. Zwar ist in der Gegend noch nie ein Fuchs gesehen worden; überhaupt hört man, dass der Fuchs fast ausgestorben sei. Doch diese Information darf nicht verbreitet werden; wer sie öffentlich kundtut, macht sich strafbar. 

 

Mit »Foxfinder« hat die britische Autorin Dawn King einen Hit gelandet. Die kafkaeske Geschichte spürt den Mechanismen des Totalitarismus nach und zeigt, wie schnell eine Gesellschaft manipuliert werden kann. 

 

»›Foxfinder‹ ist eine verstörende Parabel über eine Welt, in der Menschen durch das gezielte Schaffen von Feindbildern und das Schüren von Ängsten in ein faschistoides, brutales Chaos gestürzt werden. Der Mensch ist dem Menschen ein Fuchs!« Cordula Jung


Inszenierung & Besetzung

Inszenierung: Cordula Jung

Bühne und Kostüme: Mark Späth

Dramaturgie: Florian Hesse

 

William Bloor: Carsten Faseler

Samuel Covey: Thomas Weber

Judith Covey: Linda Lienhard

Sarah Box: Michaela Fent

Ein kleiner Blick in die Inszenierung


Bildergalerie /  Bitte klicken Sie auf ein Bild, um es zu vergrößern.

Presse

»„Foxfinder“ ist vielschichtig interpretierbar, aberwitzig, absurd und verstörend. Regisseurin Cordula Jung hat dieses parabelhafte Zukunft-Endzeit-Stück spannend und gut in Szene gesetzt.« Birgit Tyllack, Volksstimme

 

»Der Handlungsverlauf prangert die Menschenfeindlichkeit, mitunter satirisch vertieft an. Die Konzeption der Regie zeigt eindeutig und eindringlich die Gefährlichkeit dieser Bestrebungen.« Altmark Zeitung 

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