Szenische Einrichtung: Alexander Netschajew

Ausstattung: Sofia Mazzon

Musik: Andreas Dziuk

Dramaturgie: Anna Stegherr

 

Mit: Andreas Dziuk, Angelika Hofstetter, Alexander Netschajew

Love Letters

von A. R. Gurney

Deutsch von Inge Greiffenhagen und Daniel Karasek

Inszenierung: Alexander Netschajew

Premiere: 6.12.2017 / 19.30 Uhr

Kleines Haus

 

»Ich kenne dich viel besser schriftlich als persönlich.« Melissa

 

Melissa und Andrew kennen sich seit ihrer Kindheit. Die beiden verbindet eine ganz besondere Freundschaft: Über 50 Jahre lang schreiben sie sich Briefe. Angefangen hat alles mit Zettelchen, die heimlich unter der Schulbank weitergereicht wurden. Später tauschen die beiden Postkarten, Notizen aus dem Alltag oder lange Briefe über einschneidende Erlebnisse und Gefühle aus. Traurig, wütend, witzig, nachdenklich, einsilbig oder ausführlich schreiben Melissa und Andrew über ihr Leben, die Gesellschaft und sich selbst. Obwohl die beiden unterschiedlicher kaum sein könnten, er ein zielstrebiger Anwalt, sie eine eher chaotisch veranlagte Malerin, überdauert ihre Freundschaft alle Höhen und Tiefen. Sie lieben sich, streiten und versöhnen sich wieder, teilen ein ganzes gemeinsames Leben – ohne jemals eine reale Beziehung miteinander einzugehen.

 

Der amerikanische Autor A. R. Gurney hat mit seinem Stück eine berührende Hommage an die Kunst des Briefeschreibens geschaffen. Die Briefe von Melissa und Andrew sind Zeugnisse einer lebenslangen Liebesgeschichte und Zeitdokumente eines halben Jahrhunderts zugleich. 

 

Das TdA präsentiert »Love Letters« als Weihnachtsprogramm mit musikalischer Begleitung, gelesen von Angelika Hofstetter und Alexander Netschajew. Denn wann, wenn nicht zur Weihnachtszeit, ist die perfekte Gelegenheit, mal wieder einen Brief zu schreiben?

  

»Theater am Tisch, am Gabentisch zum Fest der Liebe! Zwei Lebensläufe, deren Wege sich immer wieder kreuzen, nicht nur zur Weihnachtszeit, zwei so unterschiedliche Menschen, die durch das unzertrennbare Band der Zuneigung allen Hindernissen zum Trotz verbunden bleiben. Ganz großes Kino!« Alexander Netschajew


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