Nora Bussenius


Nora Bussenius wurde 1982 in Ost-Berlin geboren und studierte Schauspiel- und Opernregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Noch während des Studiums nahm Hans Neuenfels sie als Regiemitarbeiterin mit ans Schauspiel Köln, wo sie als Regieassistentin engagiert wurde und unter anderem mit Karin Beier, Nicolas Stemann, Alvis Hermanis und Anna Viebrock zusammenarbeitete.

 

Während ihrer Assistenz verwirklichte Nora Bussenius schon eigene Projekte und inszenierte die Uraufführung des Stücks „Schattenstimmen“ von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel sowie die „Rheinpromenade“ von Karl-Otto Mühl. Ein weiteres Engagement hatte sie am HAU Berlin. Dort führte sie Regie bei der Performance „Dong Xuan oder Frühling in Lichtenberg“. Ihre Uraufführungsinszenierung des Märchens „Undine, die kleine Meerjungfrau“ von Franziska Steiof am Schauspiel Düsseldorf wurde zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und für den deutschen Kindertheaterpreis nominiert.


Seit 2013 arbeitet sie als freie Regisseurin an Bühnen wie dem Staatstheater Darmstadt, dem Staatstheater Mainz, dem Staatstheater Oldenburg, dem Theater Chemnitz sowie dem Landestheater Baden-Württemberg und dem Landestheater Schleswig-Holstein. Mit „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ war in der Spielzeit 2015/16 ihre erste Inszenierung am TdA zu sehen. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte sie „Anne Frank“ für das Junge TdA. Beide Produktionen werden in der Spielzeit 2017/18 wiederaufgenommen.

Beate Dieckmann


Beate Dieckmann absolvierte 2000 ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin, Abteilung Puppenspiel. Nach dem Studium arbeitete sie sowohl als Puppenspielerin mit eigenen Produktionen als auch als Schauspielerin in der Veranstaltungs-GmbH »Tradition« in Berlin und in anderen Städten Deutschlands.

Von 2005 bis 2010 spielte sie die Hauptrolle im OpenAirTheater Grevesmühlen. Zeitgleich stand das Kinder- und Jugendtheater der Musikschule »Carl Orff« Grevesmühlen unter ihrer Leitung. Heute arbeitet sie freischaffend in Berlin, u.a. in der Orientshow „Madi – Zelt der Sinne“. In der Spielzeit 2012/13 inszenierte sie mit dem Puppenspiel „Die drei kleinen Schweinchen“ erstmals am TdA. Mit dem Puppenspiel „Das Traumfresserchen“ folgte in der Spielzeit 2016/17 ihre zweite Regiearbeit für das TdA. Auch in der Spielzeit 2017/18 wird „Das Traumfresserchen“ im TPZ und in Kitas und Kindergärten zu sehen sein.

Barry L. Goldman


Barry Goldman wurde in den USA geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung in den Vereinigten Staaten, Großbritannien sowie in Frankreich. Er war als Leiter und Regisseur der Children's Theatre Company (USA) tätig, arbeitete als Regieassistent am Théâtre La Criée in Marseille und hatte darüber hinaus eine Lehrtätigkeit an der Universität von Michigan inne. Zehn Jahre lange war Barry Goldman Regisseur am Théâtre Marcadet in Paris, wo er unter anderem Moliére und Satre für europaweite Tourneen inszenierte.

Im deutschsprachigen Raum arbeitet Barry Goldman seit 1996 an städtischen und staatlichen Bühnen, so auch in Baden Baden, Halle, Oberhausen, Lübeck und Salzburg. Am Theater der Altmark inszeniert Barry L. Goldman in der Spielzeit 2017/2018 den Musical-Klassiker »My Fair Lady«.  

Andreas Hueck


Andreas Hueck wurde in Lüdenscheid geboren und studierte in München Regie sowie in Graz und Leipzig Schauspiel. Von der Hochschule für Musik und Theater Felix-Mendelssohn-Bartholdy Leipzig führte ihn der Weg als Schauspieler für zwei Jahre an das Theater der Landeshauptstadt Magdeburg.

1999 gründete er das professionelle freie Theater Poetenpack e.V. Potsdam, dem er als künstlerischer Leiter, Schauspieler und Regisseur vorsteht. Das alljährliche Sommertheater vor historischer Kulisse ist seitdem in Potsdam und Magdeburg fester Bestandteil des kulturellen Sommerangebotes beider Landeshauptstädte.

Mit seinen Regiearbeiten von Lessing, Kleist, Shakespeare, Büchner, Tabori, Tschechow und Woody Allen gastiert das Theater Poetenpack seit 2006 im gesamten deutschsprachigen Raum. 

Sven Hussock


Sven Hussock wurde 1984 in Frankfurt am Main geboren. 2008 schloss er sein Schauspielstudium an der Theaterakademie August-Everding ab und war seitdem in u.a. in Stücken wie »Der Sturm«, »Cyrano«, »Geächtet« oder »Der Revisor« zu sehen. Seit 2012 ist er außerdem auch als Regisseur tätig und inszenierte für Kultur Mobil Niederbayern (»Der fliegende Holländer«, »Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen«), das Landestheater Niederbayern (»Meister Eder und sein Pumuckl«, »Pension Schöller«) sowie für das Theater der Altmark (»Die Schneekönigin«, »Barfuß im Park«).

In der Spielzeit 2017/18 inszeniert er am TdA »Das Original«.

Cordula Jung


Cordula Jung stammt aus Landsberg und studierte zunächst Kommunikationswissenschaft an der LMU München, bevor sie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding ein Regiestudium absolvierte, das sie 2007 mit der Inszenierung von Jordi Galcerans „Die Grönholm-Methode“ am Metropol Theater München abschloss.  

 

Von 2007 bis 2011 war sie als Regieassistentin im Schauspiel am Staatstheater Nürnberg engagiert. Eigene Regiearbeiten in dieser Zeit waren „Das Produkt“ von Mark Ravenhill, „Olgas Raum“ von Dea Loher, „Schnee“ von Orhan Pamuk und zuletzt „Der Hässliche“ von Marius von Mayenburg.  Weitere wichtige Regiearbeiten waren 2009 „Tagträumer“ am Südthüringischen Staatstheater Meiningen und 2010 „Das Maß der Dinge“ im Metropoltheater sowie „Theatre Piece“ von John Cage an der Oper St. Gallen.

 

Ab 2011 war sie freiberuflich tätig und organisierte 2012 das internationale Kinder- und Jugendtheaterfestival „Schöne Aussicht“ am JES.  Am Mainfrankentheater Würzburg inszenierte sie in der Spielzeit 2013/14 die Stückentwicklung „GeldGeldGeld“. Außerdem ist sie als Regisseurin am Theater Ulm tätig. Nach „Unser Lehrer ist ein Troll“ von Dennis Kelly und dem Monolog „Welche Droge passt zu mir?“ von Kai Hensel inszenierte sie dort in der Spielzeit 2015/16 „Wie im Himmel“ von Kay Pollak. In der Spielzeit 2017/18 folgt eine Inszenierung von „Der Geizige“ von Molière.

 

Am TdA ist sie seit der Spielzeit 13/14 als Dramaturgin und Regisseurin engagiert. Außerdem leitet sie das Junge TdA. Wichtige Regiearbeiten am TdA waren „Nina und Paul“, „Ritter Roland“, „Buddenbrooks“, „Ick wunder mir über jarnischt mehr“ und „Foxfinder“. In der Spielzeit 2017/18 führt sie Regie bei „Der singende Waschsalon“, „Winckelmanns Traum“, „Pippi Langstrumpf“ und „Deine Helden – meine Träume“.

Vincent Kraupner


Vincent Kraupner wurde in München geboren und begann ein Schauspiel- und Klarinettenstudium am Conservatoire National in Avignon, bevor er den Diplomstudiengang in Sprache, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau absolvierte. Als Regieassistent war er unter anderem am Staatstheater Nürnberg und den Salzburger Festspielen tätig und sammelte Erfahrungen bei Gil Mehmert. Im Jahre 2008 initiierte er das Stadtteilkulturprojekt „Moosach macht Oper“, das von der Stadt München unterstützt wurde. Seither brachte er mit großem Erfolg Musiktheater-Produktionen, wie zum Beispiel die Märchenoper „Hänsel und Gretel“ von Humperdinck auf die Bühne. Schwerpunkt seiner Inszenierungen sind deutschsprachige Erstaufführungen insbesondere französischer Dramatiker. Darüber hinaus führt er Regie in deutsch-französischen Koproduktionen.

 

Weiterhin ist Vincent Kraupner als Dozent für Schauspiel in Deutschland und Frankreich tätig und übersetzt Theatertexte und Libretti aus dem Französischen und Italienischen. Seit 2014 leitet er die renommierte Neue Münchner Schauspielschule. Im Theater der Altmark inszenierte Vincent Kraupner in der Spielzeit 2015/16 „Im weißen Rössl“. Mit der Komödie „Trennung für Feiglinge“ folgt nun in der Spielzeit 2017/18 seine zweite Regiearbeit für das TdA.  

Ronald Mernitz


Ronald Mernitz, in Halle/Saale geboren, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Dort erhielt er 1986 sein Diplom. Von 1986 bis 1991 und 1999 bis 2004 gehörte er dem Puppenspiel-Ensemble des Theater Waidspeicher Erfurt an und war von 1992 bis 1994 am Halleschen Theater für Satire und Figuren als Autor, Spieler und Regisseur engagiert. Er arbeitete als Gastdozent an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch», Berlin.

 

Als Autor bearbeitete er bekannte Märchenstoffe wie „Hänsel und Gretel“, „Das kalte Herz“, „Die kleine Seejungfrau“ oder Kinderbücher wie „Der Zauberer der Smaragdenstadt“, „Die Brüder Löwenherz“ u. a. Zu seinen eigenen Stücken zählen „Du bist wichtiger – du Wicht“, „Morgens früh um 6 ...“, „Robert und Renate“ sowie satirische Stücke für Erwachsene.

 

Regie führte er an verschiedenen Theatern u. a. in Magdeburg, Halle, Berlin, Karlsruhe und Chemnitz. In seinen vielen Bühnenrollen trat er u. a. als »Macbeth« oder »Christian« in Cyrano de Bergerac auf, sowie in diversen Solostücken.

 

Seit 2004 ist Ronald Mernitz freiberuflich tätig und als Spieler, Autor und Regisseur unter anderem in Magdeburg, Chemnitz, Halle, Berlin, Frankfurt/Oder und Karlsruhe präsent. Am TdA sind von ihm seit der Spielzeit 2012/13 das Klassenzimmerstück „Krieg, stell dir vor, er wäre hier“ und seit 205/16 das Puppenspiel „Ich will das, was du nicht willst“ zu sehen. Bei dieser Produktion wirkt er nicht nur als Spieler mit, sondern ist auch als Autor für den Text verantwortlich.

Konstantin Moreth


Der gebürtige Bruchsaler absolvierte von 1990 bis 1993 seine Ausbildung am Schauspiel München und war danach unter anderem am Schauspielhaus Zürich, dem Prinzregententheater München, dem Residenztheater München sowie in zahlreichen Produktionen am Metropoltheater München, unter anderem in der Titelrolle in „Der Elefantenmensch“, zu sehen. Dort inszeniert er auch wiederholt, so zum Beispiel „Trainspotting“, das zum Kunstfest Weimar eingeladen wurde. Weitere Inszenierungen an verschiedenen Theatern folgten: am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, den Kammerspielen Landshut und anderen.

 

Konstantin Moreth schrieb und inszenierte „Dracula“, das von 2009 bis 2013 mit Theaterlust erfolgreich auf Deutschlandtournee lief, und ist seit vielen Jahren regelmäßig im TV zu sehen, spielte beispielsweise in „Um Himmels Willen“, „Die Rosenheim-Cops“, „Der Alte“, „Forsthaus Falkenau“ sowie im „Tatort“.

 

Am Theater der Altmark inszenierte Konstantin Moreth in der Spielzeit 2016/2017 das Lustspiel „Leonce und Lena“. Die Produktion wird in der Spielzeit 2017/18 erneut zu sehen sein.

Alexander Netschajew


Alexander Netschajew ist seit 2012/13 geschäftsführender Intendant am TdA. Davor war er 2008 Intendant des Stadttheaters Landsberg, von 2004 bis 2007 leitete er die Sparten Theater und Musiktheater an der Pasinger Fabrik GmbH, München. Im Herbst 2011 schloss er den Studiengang Theater- und Musikmanagement an der LMU München ab.

 

Münchens Kleinstes Opernhaus (das Musiktheater in der Pasinger Fabrik) wurde durch die bundesweite Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ für außerordentliche innovative Leistungen ausgezeichnet. Alexander Netschajew kooperierte während seiner Amtszeit erfolgreich mit dem Bayerischen Fernsehen; so wurde z.B. seine Neubearbeitung von Mozarts „Hochzeit des Figaro“ (2006) komplett aufgezeichnet und mehrfach auf BRalpha ausgestrahlt; zudem wurde diese Produktion mehr als 100 Mal gespielt und erreichte weit über 10.000 Zuschauer.

 

In Landsberg am Lech setzte er mit seiner Inszenierung von Ernst Waldbrunns autobiografischem Drama „Die Flucht“ neue Maßstäbe: er brachte dieses vielschichtige Werk über Theater im Nationalsozialismus nach über 40 Jahren wieder auf die Bühne, verwirklichte damit nach 60 Jahren die erste Eigenproduktion des Stadttheaters Landsberg und bot der aufmarschierenden NPD die künstlerische Stirn. Sein Spielplan versinnbildlichte die eindeutige Distanzierung der Landsberger Bürger vom braunen Gedankengut, der längst stattgefundenen Emanzipation vom einstigen Image der „Stadt der Jugend“.

 

Wichtige Regiearbeiten am TdA waren „Kabale und Liebe“, „In Zeiten des abnehmenden Lichts“, „Iphigenie auf Tauris“ und „Nathan der Weise“. In der Spielzeit 2017/18 führt er Regie bei „Antigone“ und „Love Letters“.

Jürg Schlachter


Jürg Schlachter wurde 1957 in Schaffhausen in der Schweiz geboren. Bevor er sich an der Schauspielakademie Zürich zum Schauspieler ausbilden ließ, war er bereits Bankkaufmann. Engagements führten ihn 1981 für drei Jahre nach München ans Theater der Jugend; weitere Stationen waren Salzburg und das Staatstheater in Darmstadt, bevor er sich 1988 erneut am Theater der Jugend für zwei Spielzeiten verpflichtete. Seit 1990 arbeitet er frei als Schauspieler, Regisseur, Autor und Lehrer. Als Regisseur arbeitete er zuerst in der Münchner freien Szene, später an der Landesbühne Esslingen, am Theater der Stadt Aalen, am Stadttheater Konstanz sowie am Deutschen Theater Göttingen. Jürg Schlachters Spektrum erstreckt sich auch auf Kindertheaterstücke sowie Titel aus dem Bereich des Musiktheaters, z.B. »Comedian Harmonists« von Greiffenhagen/Wittenbrink, Wittenbrinks »Sekretärinnen«, das Muh!sical »Die Kuh, die wollt ins Kino gehen« oder »Don Giovanni« von Giuseppe Gazzaniga.

 

In den letzten zehn Jahren entstanden so zahlreiche Inszenierungen z.B. an den Stadttheatern in Ingolstadt und Erlangen, am Landestheater Dinkelsbühl sowie in Augsburg, Bregenz und Fürth. Seit 2002 unterrichtet Jürg Schlachter regelmäßig an der etablierten Privatschule »Schauspiel München«. Am TdA inszenierte er in den letzten Jahren unter anderem die Weihnachtsmärchen „Pinocchio“ und „Hänsel und Gretel“ sowie die Familienstücke „Wir alle für immer zusammen“ und „Draußen bleiben“. Außerdem inszenierte er die Komödie „Alles über Liebe“, die drei Jahre lang überaus erfolgreich in Stendal und an zahlreichen Gastspielorten gezeigt wurde. In der Spielzeit 2016/17 inszenierte er „Der gestiefelte Kater“ und die Sommertheaterproduktion „Der eingebildete Kranke“. In der aktuellen Spielzeit ist von ihm weiterhin das Klassenzimmerstück „Ich will das, was du nicht willst“ zu sehen und er führt Regie beim Puppenspiel  „Ein Schaf fürs Leben“ und der Sommertheaterproduktion „Lysistrata“. 

 

Louis Villinger


Louis Villinger wurde 1982 in München geboren. Nach einem Gastsemester Schauspiel entwickelte er erste Inszenierungen in der freien Theaterszene und mit dem Jugendclub der Staatstheater in München. 2005 bis 2009 studierte er Regie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Während der Ausbildung assistierte er an der Bayerischen Staatsoper und den Münchner Kammerspielen und arbeitete dort mit Christof Loy und Andreas Kriegenburg zusammen. Für die Spielzeit 2011/12 war er als Regie- und Dramaturgieassistent am Jungen Ensemble Stuttgart (JES) engagiert. Seither arbeitet Louis Villinger als freiberuflicher Regisseur und Theaterpädagoge. Seit 2010 hat er außerdem einen Lehrauftrag an der Sommerakademie Neuburg. Dort inszeniert er regelmäßig Stücke mit Jugendlichen. In den vergangenen Jahren brachte er in diesem Rahmen u.a. „Die Farm der Tiere“, „Momo“ „Das Dschungelbuch“, „Die Perlmutterfarbe“ und „Ein Sommernachtstraum“ auf die Bühne.  

 

Für das Kulturmobil Niederbayern inszenierte er in den letzten Jahren das Jugendstück „An der Arche um acht“, die Komödie „Indien“ und das Schauspiel „Räuber Kneißl“. In der Spielzeit 2016/17 arbeitete er erstmals am Theater Ansbach und inszenierte dort die Sommertheaterproduktion „Cyrano“. Mit der Inszenierung des Weihnachtsmärchens „Die Schneekönigin“ in der Spielzeit 2017/18 setzt er seine Arbeit in Ansbach fort. Am TdA führte er bisher Regie bei „Gretchen 89ff.“, „Deutschland. Ein Wintermärchen“, „Benefiz“, „Saturn kehrt zurück“ und „Die Leiden des jungen Werther.“ Diese Arbeit wurde im Juni 2015 mit dem 1. Stendaler Theaterpreis „Regie“ ausgezeichnet. In der Spielzeit 2016/17 führte er Regie bei dem englischsprachigen Klassenzimmerstück „The Weight of Water“ und dem Schauspiel „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone. Beide Produktionen werden in der Spielzeit 2017/18 wiederaufgenommen. Außerdem leitet er seit der Spielzeit 2015/16  den Jugendclub Schauspiel und brachte in der vergangenen Spielzeit mit den Jugendlichen „Monster“ von David Greig auf die Bühne.  

 

In der Spielzeit 2017/18 inszeniert Louis Villinger das Schauspiel „Verbrennungen“.

Rosmarie Vogtenhuber


Rosmarie Vogtenhuber, 1977 in Oberösterreich geboren, studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Regie in der Klasse von Achim Benning und lernte u.a. bei Crazyna Dylag, Klaus Maria Brandauer und Luc Bondy. Als Regieassistentin arbeitete sie am Theater Erfurt und am Staatstheater Stuttgart (Intendanz Friedrich Schirmer). Seit 2003 ist Rosmarie Vogtenhuber als freie Regisseurin an den Theatern Osnabrück, Bern, Linz, Detmold, Dessau, Neustrelitz, Stendal und Quedlinburg und verschiedenen anderen tätig. Über siebzig Inszenierungen der unterschiedlichsten Genres sind in ihrer Regie entstanden. Neben ihrer Arbeit als Regisseurin, widmet sie sich dem Schreiben von Texten für Kinder und der Entwicklung eigener Projekte und Festivals. Seit 2015 hat sie sich zudem ihrer heimlichen Passion, dem Figurentheater, zugewandt.

 

Rosmarie Vogtenhuber ist verheiratet und lebt in Quedlinburg.