Spielzeit 2014/15

FAMILIEN


26.11.2014 / 20 Uhr / Kaisersaal

Familiengeschichten

„Kinderseele“ von Hermann Hesse

 

Die neue Lesereihe im TdA! Passend zum Spielzeitmotto stellen die Schauspieler literarische Leckerbissen zum Thema Familie vor. Volker Wackermann liest die Erzählung „Kinderseele“ von Hermann Hesse. Der Autor beschreibt in dieser Kindheitsanekdote wie er selbst als elfjähriger Junge aus dem Nachttisch des Vaters süße, gezuckerte Feigen stiehlt. Danach wird er von fürchterlichen Gewissensbissen geplagt und er wünscht sich nichts mehr, als seine Tat ungeschehen machen zu können. Er leidet unter seiner Schuld, die ihm riesig vorkommt, und dem „Verbrechergefühl“, das er von nun an mit sich herumschleppen muss. Außerdem bedrückt ihn die Angst, dass der Vater den Diebstahl doch noch entdecken wird. Nichts macht ihm mehr Freude, niemand kann ihm helfen. Der Junge hadert erbittert mit sich selbst und der Frage, warum er trotz aller guten Vorsätze immer wieder dazu verdammt scheint, Fehler zu machen und Schlechtes zu tun. Da ist es fast schon eine Erlösung, als der Vater ihn endlich zur Rede stellt …


Hermann Hesse schuf mit dieser Erzählung 1919 einen eindrucksvollen Text über den seelischen Konflikt eines Kindes zwischen anerzogenen hohen moralischen Ansprüchen und eigenen scheinbar fehlerhaften Neigungen.


Jonathan Reischel (Cello) und Jakob Brenner (Klavier) sorgen für eine stimmungsvolle musikalische Umrahmung.

 

Der Eintritt ist frei.


27.11.2014 / 19.30 Uhr / Großes Haus

Hengstmann Brüder

 

„Mit anderen Worten“

Das 11. Politisch-satirische Kabarettprogramm

von und mit den Hengstmann Brüdern

 

Wie oft versucht man vergeblich, etwas festzustellen und sagt am Ende seines Scheiterns verzweifelt: „… mit anderen Worten!“ Damit bringt man dann seine Feststellung genauso auf den Punkt, wie man es beim eigentlichen Feststellungsvorgang vermeiden wollte.


In der Politik nennt man das „Regierungserklärung“, am Arbeitsplatz „Kündigung“ und in der Ehe „Begrüßung“. Sebastian und Tobias Hengstmann werden in ihrem 11. Kabarettprogramm feststellen, dass es so viele Worte in der deutschen Sprache gibt, dass man mit anderen Worten eigentlich gar nicht scheitern kann!


Nur wenige Tage nach der Premiere in Magdeburg zeigen die Hengstmann Brüder ihr neues Programm im TdA. Altmarkpremiere!

 

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28.11.2014 / 19.30 Uhr / Rangfoyer

Deutschland. Ein Wintermärchen

 

Monolog nach dem Versepos von Heinrich Heine


In seinem Versepos von 1844 knöpft sich Heinrich Heine sein rückständiges Heimatland vor – ironisch, liebevoll, politisch und witzig. Den Rahmen bildet seine Reise aus seinem Pariser Exil nach Hamburg. Heine liebte Deutschland, hatte Heimweh und fühlte sich trotz seines langen Aufenthalts in Frankreich immer als deutscher Dichter. Gleichzeitig war er in seinem Heimatland ein Außenseiter, ein Ausgegrenzter, ein scharfer Kritiker preußischer, restaurativer Politik und ein Opfer der Zensur.   


Die Inszenierung setzt sich mit Hilfe von Heines Text mit dem Thema Heimat aus Sicht derer auseinander, die ihre Heimat freiwillig verlassen haben oder verlassen mussten. Wie verändert die Distanz den Blick auf das Heimatland? Welche Sehnsüchte bleiben? Geht es ihnen heute ähnlich wie Heine damals? Kann man in der Fremde eine neue Heimat finden?


„Sie ist eine echte Überraschung diese Inszenierung. (...) Das Publikum (erlebt) eine kurzweilige, humorvolle, ja, regelrecht spannende Aufführung, die absolut begeistert.

Wackermann beherrscht die lauten wie die leisen Töne. Und er hat echte Bühnenpräsenz. Er zieht das Publikum ruckzuck – mit den ersten Versen – in seinen Bann.“ (Stendaler Volksstimme)

 

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Premiere!   29.11.2014 / 19.30 Uhr / Probebühne 1

Zehn kleine Marzipanschweine (UA)

 

Klassenzimmerstück von Jörg Menke-Peitzmeyer / ab 12 Jahren

 

Jörg Menke-Peitzmeyers neues Stück basiert auf einer realen Begebenheit und erzählt von der alleinerziehenden Mutter Jana N Punkt, die sich und ihren Sohn mit Hartz IV durchbringen muss. Luxus gibt es nicht, das Geld reicht gerade mal für das Nötigste. Und wenn das Geld aufgebraucht ist, dann muss Mama eben klauen. Schon zweimal ist sie in diese Notlage geraten und hat Lebensmittel gestohlen. Als in der Schule des Sohnes ein Schulfrühstück ansteht, klaut sie zehn Marzipanschweine aus einer Konditorei und wird dabei erwischt. Da es nicht das erste Mal ist, wird sie zu einer Haftstrafe von 14 Monaten verurteilt und der Sohn kommt ins Heim. Und nun steht Jana N Punkt vor der Klasse und soll den Schülern erzählen, wie es dazu kommen konnte. Schonungslos berichtet sie von ihrem (Über)leben mit Hartz IV. Sie kämpft um Verständnis und zeigt dabei, wie Galgenhumor funktioniert, der sich nicht selbst verlacht, sondern die eigene Würde zu wahren sucht - geh' zurück nach Marzahn, Cindy!


Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch mit dem Autor statt.

 

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30.11.2014 / 18 Uhr / Kleines Haus

Weihnachtserinnerungen

 

Lesung der Erzählung von Truman Capote mit Spirituals, Gospels und weihnachtlichen Jazz-Standards

 

Truman Capote blickt in seiner Erzählung zurück auf seine Kindheit und erinnert sich an liebgewonnene Rituale der Weihnachtszeit. Er erzählt von der mühevollen Herstellung des traditionellen Früchtekuchens, von der Suche nach dem einzig richtigen Weihnachtsbaum und dem Basteln des alljährlich gleichen Weihnachtsgeschenkes.


Dazu werden Spirituals, Gospels und weihnachtliche Jazz-Standards mit Jazz-Trio und Gesang dargeboten und bilden einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen für diese besondere Weihnachtsgeschichte.

 

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Für Kinder   29.11.2014 / 15 Uhr / TPZ

Peterchens Mondfahrt


Kinderstück nach Gerdt von Bassewitz / ab 3 Jahren

 

Als Maikäfer Herr Sumsemann sich eines Abends in Peterchens und Annelieses Zimmer verirrt, ahnen die beiden nicht, welch spannendes Abenteuer vor ihnen liegt. Auf der Suche nach Herrn Sumsemanns verlorenem sechsten Beinchen begeben sich die drei auf eine magische Reise durch die Nacht. Der Weg zum Mond führt sie durch traumhafte Welten, bis sie am Ende dem bösen Mondmann gegenüberstehen, der das Beinchen bewacht. Ein phantasievolles Märchen, das nicht nur kleine Zuschauer verzaubert.


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30.11.2014 / 15 Uhr / Großes Haus

Hänsel und Gretel


von Jürg Schlachter nach dem Märchen der Gebrüder Grimm / ab 5 Jahren


Hänsel und Gretel sind arm. Papa kann als Besenbinder kaum die Familie ernähren, Mama muss sich um den Haushalt kümmern und hat immer Sorgen. Aber die Kinder machen das Beste daraus und halten fest zusammen. Als die Eltern sich aber nicht einmal mehr Brot leisten können, treffen sie eine schwere Entscheidung und schicken Hänsel und Gretel zum Holz sammeln in den Wald. Nun sind die beiden auf sich alleine gestellt. Sie verirren sich zwischen den finsteren Bäumen und treffen auf allerlei unbekannte Waldbewohner. Schließlich stoßen sie auf ein Pfefferkuchenhaus und können sich endlich einmal wieder richtig satt essen. Doch das Haus gehört einer bösen Hexe…


Eine Geschichte über zwei mutige Kinder, die sich gegen das Böse bewähren und eine farbenfrohe Inszenierung mit Puppenspiel und viel Musik. Theater für die ganze Familie!


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Mitspieler gesucht!


Wegen der großen Nachfrage hat das TdA einen neuen Spielclub gegründet, den „Club der naiven Entdecker“. Hier treffen sich neugierige Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren unterschiedlichster Nationalitäten und entwickeln ihr eigenes Theaterstück. Dazu nähern sich die Teilnehmer unter der Leitung von Regisseur Louis Villinger der Kunst des Schauspiels mit theaterpädagogischen Übungen und Improvisationen an. Das Wichtigste dabei: Spaß auf der Bühne zu stehen, Begeisterung für Theater und Lust, mit anderen Jugendlichen gemeinsam ein spannendes Projekt auf die Beine zu stellen! Nach und nach entsteht aus den Ideen der Gruppe ein originelles Theaterstück, auf das alle Spieler stolz sein dürfen.  Passend zum Spielzeitmotto „Familien“ wird sich auch das Stück mit diesem Thema beschäftigen. Und im Sommer 2015 ist es dann soweit: Die Gruppe präsentiert ihr Stück auf einer richtigen Bühne im Theater der Altmark vor Publikum.


Geprobt wird jeden Donnerstag von 16 Uhr bis 17.30 Uhr in der Kunstplatte in der Adolph-Menzel-Straße 16. Die Teilnahme ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer dabei sein will, kommt am besten einfach vorbei! Anmeldungen und Fragen nimmt Robert Grzywotz entgegen: 03931 – 63 57 03 oder theaterpaedagogik@tda-stendal.de.


Blick ins Spielzeitheft »Familien« 2014/15

Entdecken Sie die neue Spielzeit »Familien« 2014/15




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Karten

 

Öffnungszeiten der Theaterkasse

Di – Fr 11.30 – 18 Uhr

Oktober – Dezember zusätzlich

Mo 11.30 – 18 Uhr

 

Abendkasse jeweils eine Stunde 

vor Vorstellungsbeginn.

 

Telefonische Reservierung

03931 - 63 57 77 & 63 56

Mo – Fr 7.30 – 20 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr

 

Spielstätten

 

Großes Haus / Hinterbühne

Kleines Haus / Rangfoyer / TPZ

Karlstraße 6, 39576 Stendal

 

Gerberhof

Hoock 10, 39576 Stendal

 

Freilichtbühne im kulturellen

und kirchlichen Zentrum

Kloster Arendsee

Am See 3, 39619 Arendsee

Dank

 

Wir danken der

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für ihre Unterstützung.